Rezepte aus aller Welt

Eine kulinarische Reise um die Welt – Köstliches aus beliebten Urlaubsländern

28. Juni 2020

Ihr habt Sehnsucht nach fernen Orten, Urlaub und etwas Neuem? Das können wir verstehen, geht es im Urlaub doch häufig auch darum, Unbekanntes auszuprobieren und zu entdecken. Auch wenn Fernreisen für die meisten von uns in diesem Jahr nicht mehr möglich sind, könnt Ihr Euch zumindest den Geschmack anderer Länder in den Urlaub nach Hause holen – mit einer kleinen Genussreise. Ob Nordafrika, Asien oder Europa: Mit unseren landestypischen, leckeren Rezepten wird es bunt auf dem Teller. Lasst Euch doch einmal inspirieren und kulinarisch entführen.

Wie aus 1001 Nacht: würzige Rindfleisch-Tajine aus Marokko

Rindfleischtajine aus Marokko

In dem nordafrikanischen Land entdeckt Ihr aromatische und farbenfrohe Gewürze in einer ungeahnten Vielfalt. Gerade sie sorgen dafür, dass die typischen Gerichte so neu und aufregend schmecken. Die landestypische Küche Marokkos bietet vor allem Liebhabern von Fleisch, Fisch, und Gemüse in aromatischen Saucen eine ganze Bandbreite an unbekannten Geschmäckern. Wir haben Euch heute ein sehr typisches Rezept für eine Tajine mit Rindfleisch mitgebracht, die traditionell in einer Tonschüssel gegart und serviert wird.

Zutaten

  • 1,2 kg Rindfleisch aus der Unter- oder Oberschale
  • Gewürze: 2 TL Cayennepfeffer, 2 TL Koriander, 2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Kurkuma, 1 TL Piment, 2 TL Koriander, 1 TL Zimt
  • 50 g Mandelstifte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 g Ingwer
  • 2 Möhren
  • 300 g Rosenkohl
  • 800 g stückige Tomaten (Dose)
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 3 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 4 Stängel Minze
  • ½ Bio-Zitrone
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 1 Prise Zucker

So geht’s

  1. Fleisch waschen und in Stücke schneiden, die etwa drei Zentimeter groß sind. Gewürze in eine Schüssel geben, das Fleisch hineinlegen und gut mit der Marinade bedecken. Die Aromen etwa eine Stunde einziehen lassen.
  2. Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne anrösten. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer von der Schale bzw. Haut befreien und in feine Würfel schneiden.
  3. Rosenkohl putzen und in Hälften teilen. Anschließend auch die Möhren schälen und würfeln, ebenso die Aprikosen würfeln.
  4. Das Fleisch mit Öl scharf anbraten. Danach den gewürfelten Ingwer sowie Zwiebel und Knoblauch dazugeben und ebenfalls anbraten. Mit der heißen Gemüsebrühe und den Tomaten auffüllen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, einen Deckel auflegen und für eineinhalb Stunden schmoren lassen. Nach der Hälfte der Garzeit das zerkleinerte Gemüse und die Aprikosen dazugeben und mit garen lassen.
  5. Dazu passt ein frischer Dip aus fein geriebener Zitrone, Minze und Joghurt: Zitrone reiben und auspressen. Die Minzblätter abzupfen, waschen und grob hacken. Joghurt hinzufügen und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Vor dem Servieren Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden und mit den Mandelstiften über die Tajine streuen. Und schließlich das Gericht mit dem Dip anrichten.

Asiatisch und frisch: vegetarisches Pad Thai aus Thailand

Pad Thai aus Thailand

Wenn Ihr knackiges Gemüse und gebratene Nudeln mögt, seid Ihr in Thailand genau richtig. Hier kommen Gewürze zum Einsatz, die den typisch asiatischen Geschmack ausmachen. In Kombination mit schmackhaften Nudeln wird daraus im Handumdrehen ein klassisches Pad Thai. Unser Rezept ist auch für Vegetarier ideal geeignet, da es ohne Fleisch auskommt. Stattdessen wird es mit Tofu serviert. Guten Appetit!

Zutaten

  • 175 g Reisnudeln
  • 40 g Cashewkerne (geröstet und gesalzen)
  • 2 Limetten
  • 150 g Mungobohnensprossen
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 frische rote Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Tofu (natur)
  • 2 Eier
  • 1 Stück Ingwer (daumengroß)
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Öl
  • Saft von 1 Limette

So geht’s

  1. Nudeln in Salzwasser kochen und im Anschluss kalt abschrecken. Limetten pressen, Cashewkerne hacken.
  2. Sprossen kalt abspülen. Koriander ebenfalls waschen und abzupfen. Knoblauch schälen, Chilischote putzen, Kerne entfernen und beides fein hacken. Ingwer schälen und mithilfe einer Knoblauchpresse fein zerkleinern. Tofu in Würfel und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  3. Die Eier mit einem Esslöffel der Sojasauce vermischen und in einer Pfanne in heißem Öl von beiden Seiten stocken lassen. Das Ei anschließend in schmale Streifen schneiden.
  4. Tofu ebenfalls in Öl knusprig anbraten, dann die Frühlingszwiebeln, den Knoblauch, die Chili und die Sprossen mit in die Pfanne geben. Alles kurz anbraten. Nun die Nudeln und die Eier dazugeben, weiterbraten.
  5. Zum Schluss das Gericht mit der restlichen Sojasauce und Limettensaft würzen sowie mit Salz abschmecken.
  6. Vor dem Servieren die Cashewnüsse und den Koriander darüberstreuen.

Köstliches mit Fisch: zweigängige Bouillabaisse aus Frankreich

Boullabaisse aus Frankreich

Sie gehört zu den Klassikern der französischen Küche und ist genau das Richtige für Liebhaber von Fischgerichten: Bouillabaisse. Im weitläufig von Küsten umgebenen Frankreich, vor allem in südlichen Städten wie Marseille, wird sie immer gern serviert. Und Ihr könnt sie nun mit unserem leckeren Rezept ganz einfach in Eurer eigenen Küche nachkochen.

Zutaten

  • Fisch: 1 Wolfsbarsch, 1 Dorade, 400 g Rotbarschfilet, 350 g Kabeljaufilet
  • Gemüse: 300 g Kartoffeln, 200 g grüne Bohnen, 3 Möhren, 1 Stange Porree, 1 Fenchelknolle, 7 Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 große Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Gewürze: Thymian, Rosmarin, 5 Nelken, 1 Lorbeerblatt, 1 TL Safran, 1/2 TL Piment d’Espelette
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Weißwein

So geht’s

  1. Die Fischfilets von Rotbarsch und Kabeljau für einige Stunden, am besten über Nacht, in einer Mischung aus Salz, Olivenöl, kleingeschnittener Schalotte, einer halben gepressten Knoblauchzehe, Safran und Piment d‘Espelette marinieren.
  2. Das Gemüse in kleine Stücke schneiden, in Öl anbraten und mit Weißwein ablöschen.
  3. Wolfsbarsch und Dorade mit den restlichen Gewürzen, kleingeschnittenen Schalotten und 2 Esslöffeln Tomatenmark dazugeben. Wasser aufgießen und alles etwa 45 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren die Fischfilets anbraten.
  5. Die ganzen Fische und die Kartoffeln aus der Suppe nehmen, den Fisch in Stücke schneiden.
  6. Die Suppe mit dem Pürierstab fein mixen, die Fischstücke anschließend wieder hinzugeben.
  7. Den gebratenen Fisch mit den Kartoffeln servieren, zur Suppe Baguette reichen. Bon appétit!

Der zuckersüße Abschluss: Baklava aus der Türkei

Baklava

Bestimmt habt Ihr die süßen Teilchen schon einmal gesehen, aber habt Ihr sie auch bereits probiert? Ihr könnt Baklava einfach selbst zu Hause backen und Euch so geschmacklich direkt in das Land zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer versetzen. Der typische Geschmack der Süßigkeit basiert vor allem auf den enthaltenen Nüssen sowie dem Zucker und dem Honig, der das Dessert zu einer etwas klebrigen, aber sehr leckeren Angelegenheit macht.

Zutaten

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g gehackte Pistazien
  • 150 g gehackte Haselnüsse und/oder Walnüsse
  • 200 g Zucker
  • ¼ TL Zimt
  • 250 g Butter
  • 450 g Filoteig
  • 125 ml Honig
  • 150 ml Wasser
  • ½ Zitrone

So geht’s

  1. Mandeln, Pistazien und Nüsse mit Zimt und 4 Esslöffeln Zucker vermischen.
  2. Butter bei geringer Hitze schmelzen lassen.
  3. Backofen auf 200° C (Umluft 180° C) vorheizen, eine Backform einfetten. Die Filoteigblätter übereinanderlegen und mit der Backform bedecken. Mit einem Messer an den Außenkanten entlang den überschüssigen Teig abschneiden. Den Filoteig anschließend einzeln mit der abgekühlten Butter bestreichen und übereinander in die Form legen. Jeweils nach vier Blättern einen Teil der Nussmischung darauf geben. Nach diesem Schema weiter schichten und anschließend mit einem Messer zu Rauten schneiden.
  4. Restliche Butter darüberstreichen und etwa 25 Minuten im Ofen backen. Tipp: Während des Backens im Auge behalten, damit das Baklava nicht zu dunkel wird.
  5. 150 ml Wasser mit dem restlichen Zucker und Honig in einen Topf geben und etwa 10 Minuten köcheln, bis die Konsistenz einem Sirup gleicht. Mit etwas Zitronensaft abschmecken und abkühlen lassen.
  6. Baklava nach dem Backen noch fünf Minuten auskühlen lassen und danach den Sirup darübergießen. Mit Pistazien bestreuen und vollständig abgekühlt genießen.

 

Welche sind Eure liebsten Rezepte, die Ihr schon einmal aus dem Urlaub mitgebracht habt? Wir wünschen Euch einen guten Appetit mit unserer kulinarischen Reise um die Welt und einen schönen Urlaub!

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