Drei verschiedene Burger appetitlich auf Holz angerichtet

Dem Genuss auf der Spur: die Welt der Burger

18. September 2017

Am 18. September feiern die US-Amerikaner den Nationalen Tag des Cheeseburgers – das ist uns allerdings zu wenig, deswegen feiern wir nicht nur den Cheeseburger, sondern jeden Burger. Und das nicht nur heute, sondern immer wenn uns danach zumute ist. Zugegeben, das ist ziemlich oft der Fall, schließlich stehen Burger nicht umsonst bei vielen Menschen gerne mal auf dem Speiseplan – und das, obwohl (oder vielleicht gerade weil) sie so vielseitig sind und es eigentlich keinen Burger gibt, den es nicht gibt. Wir haben uns für Euch umgeschaut und zwischen Weizenbrötchen, Eisbergsalat und Rindfleischpatties so manch neuartige Kreationen von findigen Burger-Liebhabern gefunden, denen wir heute neben den Klassikern einmal huldigen wollen.

Ein nordisches Original: der Hamburger

Manche sagen, der Hamburger kommt aus Hamburg, doch einige mehrheitlich amerikanische Städtchen beanspruchen die Erfindung des Burgers und damit eines der wohl berühmtesten Gerichte auf der kulinarischen Weltkarte für sich. Richtig sicher ist die Herkunft des Begriffs jedenfalls nicht – ganz sicher ist dagegen, dass sich in der Fleischscheibe eines Hamburgers nichts als Rindfleisch, Salz und Gewürze befinden darf. Zumindest in Deutschland, denn so schreibt es das Deutsche Lebensmittelbuch vor. Und so besteht der klassische Hamburger aus ebenjenem Rindfleischpatty und einigen wenigen Zutaten, nämlich Salat, Tomate, Zwiebel und Ketchup. Diese können natürlich nach Bedarf noch etwas aufgestockt werden. Zu den beliebtesten Extras gehören dabei vor allem Käse, der den Hamburger zum Cheeseburger macht, Bacon, Jalapeños, Ei, Guacamole und diverse Saucen.

Rotes Neonschild mit der Aufschrift "Hamburger"

Mehr Beef geht nicht

Doch natürlich muss es nicht immer nur Beef sein, das auf dem Burger landet: Chickenburger, Fischburger, Steakburger und – überzeugte Karnivoren werden jetzt vielleicht mit dem Kopf schütteln – vegetarische Burger haben ebenfalls zahlreiche Fans. Wer jedoch trotz all der Möglichkeiten lieber bei der klassischen Rindfleischvariante bleiben will, der findet auch hier genügend Abwechslung: Neben den gewöhnlichen Ausführungen gibt es schließlich allerlei exotische Variationen, wie zum Beispiel den Big Kahuna Burger – der Kultburger aus dem Kultfilm Pulp Fiction. Das Besondere daran? Die ungewöhnliche Geschmackskomposition aus Beef, Ananas, Cheddar, Teriyaki und Sriracha, die sich Mia Wallace aka Uma Thurman hat schmecken lassen. Zugegeben, das sind ziemlich viele Geschmacksrichtungen auf einmal. Ihr wollt zwar auch viel, aber seid geschmacklich nicht ganz so experimentierfreudig? Dieser Burger hat trotzdem wirklich viel zu bieten – und zwar wortwörtlich: Der Quadruple Bypass Burger des Restaurants Heart Attack Grill in Las Vegas bringt es mit seinem Gesamtpaket aus vier Patties, Käse, Saucen und Brötchen auf knapp 10.000 Kilokalorien. Damit ist er auch im Guinness-Buch der Rekorde gelandet – und das, obwohl sein Nachfolger, der Octuple Bypass Burger, gleich noch mal mit der doppelten Menge zu Buche schlägt.

Big Kahuna Burger aus Pulp Fiction und ein XXL-Burger

Burger ist nicht gleich Burger

So viel Rindfleisch dürfte selbst für hartgesottene Burgerfans etwas zu viel sein, deswegen wollen wir uns nun noch den Burgern widmen, die statt auf Beef auf andere Fleischsorten oder gar auf Gemüse und Co. setzen. Der Pulled-Pork-Burger erobert erst seit ein paar Jahren die Speisekarten der Burger- Restaurants, hat aber bereits viele Liebhaber gefunden – zartem Schweinefleisch, rauchiger Barbecuesauce und Coleslaw-Krautsalat als Beilage zum Dank! Auch Hühnchen stellt für viele eine willkommene Abwechslung zwischen den Burgerbrötchen dar, ob butterweich gegrillt mit würziger Marinade, im knusprigen Cornflakes-Mantel oder in goldgelber Panade. Zu einem abwechslungsreichen Ernährungsstil gehört Fisch mindestens einmal wöchentlich dazu; wie gut, dass Ihr dafür nicht auf Burger verzichten müsst. Teriyaki-Lachsburger etwa begeistert mit dem Zusammenspiel aus Süß und Sauer, ein Backfisch-Burger dagegen mit seiner gehaltvollen, aber eben auch unfassbar leckeren Schlichtheit aus paniertem Fisch, Remoulade, Zwiebel und Brötchen. Zu guter Letzt wollen wir natürlich auch die vegetarischen Alternativen nicht vernachlässigen: Als Fleischalternative dienen hier Gemüsefrikadellen, Tofu oder Grillkäse, auch Halloumi genannt. Wir sagen: Traut Euch und gebt dem Veggieburger eine Chance!

Pulled-Pork-Burger, Fischburger und Veggieburger

Na, läuft Euch auch schon das Wasser im Mund zusammen? Dann ab an den Grill und der Kreativität freien Lauf lassen!

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