Mimik, Gestik, Körpersprache – die nonverbale Kommunikation lässt tief blicken: Weltweit reden die Menschen ständig mit Händen und Füßen und tauschen wortlose Botschaften aus. Dies geschieht, selbst wenn wir es nicht wollen. Im E-Book erfahren Sie, was es mit dieser ältesten Form der Verständigung im zwischenmenschlichen Bereich auf sich hat. Nicht nur die Körpersprache im Beruf, sondern auch im Privatleben gibt eine Menge Informationen über uns preis – es ist daher wichtig, nicht nur die eigene Gestik und Mimik, sondern auch die der Mitmenschen richtig deuten zu können. Im E-Book finden Sie wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Körpersprache, um in jeder Situation eindeutige Signale lesen und senden zu können.

Wie uns die eigene Körpersprache verrät

Nimmt man sich die Zeit, einen Moment innezuhalten und auf den eigenen Körper zu achten, wird man schnell feststellen, dass dieser immer wieder wortlose Botschaften aussendet. Sicherlich muss man ihn hierfür erst kennenlernen, um den meist unterschwellig auftretenden Gesten auf die Spur zu kommen. Doch besitzen wir erst dieses Wissen, können wir unsere Kommunikationsfähigkeit und zudem unsere Selbstdarstellung positiv beeinflussen. Nicht ohne Grund beschäftigen sich Psychologen, Biologen, Anthropologen oder auch Mediziner mit dem nonverbalen Verhalten der Menschen. Wer die Körpersprache lesen kann, erhält Aufschluss darüber, wer einem gegenübersteht und wie es in seinem Inneren aussieht. Durch gezielte Tipps für eine erfolgreiche Körpersprache können Sie lernen, die nonverbalen Zeichen Ihrer Mitmenschen besser zu deuten, wodurch die Basis für eine verbesserte Kommunikation geschaffen wird. Die Körpersprache stellt bei jedem Menschen ein Spiegelbild des emotionalen Befindens dar. Wir geben auf diese Weise jeden Tag tiefe Einblicke in unsere Gefühlswelt. Viele Aspekte, die wir ohne Worte über uns verraten, teilen wir unseren Mitmenschen ungewollt mit. Dies ist ganz natürlich: Würde sich der Körper jede seiner Bewegungen stets bewusst machen, wäre er ununterbrochen beschäftigt. Sprechen ohne Worte – wer sich auf dieser Ebene auskennt, wird Gespräche auf einer ganz anderen Ebene erleben.

Gestik, Mimik und Körpersprache – die Deutung und Analyse der wortlosen Sprache

Vor der Interpretation und Analyse von Körpersignalen sollte man sich bewusst machen, dass diese immer kontextabhängig sind: Wie wir auftreten und uns verhalten, sollte immer in Abhängigkeit zu der Rolle betrachtet werden, die unser Gegenüber einnimmt. Schließlich werden bestimmte Zeichen anders gedeutet, je nachdem, ob sie vor einem Vorgesetzten oder vor Freunden in der Kneipe um die Ecke ausgesendet werden. Doch wie sehen die nonverbalen Signale aus und wie kann man sie erkennen? Bei der Analyse werden einzelne Reaktionen und Verhaltensweisen unterschiedlichster Körperteile betrachtet. Es spielen also nicht nur die Augen, der Mund und die Nase eine bedeutende Rolle. Neben dieser Mimik muss ebenfalls der Gestik ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Haltung der Schultern und des Oberkörpers, die Position der Beine und Füße sowie der Ausdruck von Händen und Fingern geben Spielraum für jede Menge Deutungen. Selbst kleinste Details von Mimik und Gestik lassen sich in einem Gespräch herausfiltern und konkretisieren die innere Einstellung des Gesprächspartners. Es ist jedoch nicht nur möglich, die Körpersprache zu lesen, sondern man kann sie ebenfalls gezielt einsetzen, um den eigenen Gedanken mehr Ausdruck zu verleihen.

Die Körpersprache im Beruf – ohne viele Worte ans Ziel gelangen

Die Körpersprache ist der Schlüssel zu mehr Sympathie – sowohl im Alltag als auch im Berufsleben kann man besser kommunizieren, wenn man die Bedeutung der nonverbalen Signale kennt. Tipps für erfolgreiche Körpersprache sind gerade für das Geschäftsleben von großer Bedeutung. Ein Meeting wird immer dann positiv verlaufen, wenn die Personen innerhalb der Gesprächsrunde empathisch in Verbindung treten. In solchen Situationen kann gezielt eingesetzte Körpersprache jede Menge Überzeugungsarbeit leisten. Das Wissen um den Wert der nonverbalen Kommunikation hilft uns, selbstbewusster aufzutreten und mehr Selbstsicherheit auszustrahlen: Ob bei Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden – für die erfolgreiche nonverbale Kommunikation sollte man sich jederzeit die Frage stellen, welchen körpersprachlichen Status der Gesprächspartner einnimmt. Diesem entsprechend können bestimmte Signale wirkungsvoller sein, als andere. Eine zielführende Kommunikation ist also immer dann am ehesten möglich, wenn Sie sich der „Sprache des anderen“ bedienen. Dies gilt insbesondere auch für die Unterredungen mit fremden Kulturen. Im Zeitalter der Globalisierung treten wir immer öfter mit Menschen aus anderen Ländern in Kontakt. Die Landessprache zu beherrschen, führt dabei nicht zwangsläufig zu einem guten Gespräch. Vielmehr speilt auch hier die nonverbale Kommunikationsebene eine bedeutende Rolle. Für die optimale Verständigung gilt es, besonders auf vier Bereiche achtzugeben: die Begrüßungsrituale, die Distanz und Nähe sowie die Mimik und Gestik. Wer diesbezüglich weiß, wie er sich seinem ausländischen Gesprächspartner gegenüber präsentieren muss, nimmt eine wichtige Sprosse auf dem Weg der internationalen Karriereleiter.

Körpersprache Mann und Körpersprache Frau –geschlechtsspezifische Signale

Männer und Frauen unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich ihrer Lesbarkeit: Die Körpersprache beim Mann deuten, ist sehr viel schwieriger als bei einer Frau. Dies ist hauptsächlich sowohl auf eine reserviertere Mimik als auch auf die sparsameren Gesten der Männerwelt zurückzuführen. Hier geben nur wenige Signale in der Körpersprache etwas über die Person preis: bestimmte Gesichtsausdrücke, die Kopfneigung, das „Nicht-still-sitzen-können“ sowie der direkte Fingerzeig und die direkte Konfrontation. Insbesondere der geneigte Kopf hat die Wissenschaft lange Zeit stark beschäftigt. Tun Männer dies während eines Gesprächs, möchten sie hiermit nicht ihre Gleichgültigkeit ausdrücken. Vielmehr gilt es als deutliches Zeichen für Interesse und Aufmerksamkeit. Anders als die Männer teilen Frauen ihren Mitmenschen ihr Befinden über Körpersignale mit, die sie etwa fünf Mal stärker kommunizieren. Gerade die kombinierten Signale geben Auskunft über ihre Emotionen: So sprechen direkter Augenkontakt und ein Lächeln sehr wahrscheinlich für Sympathie. Die Körpersprache von Frau und Mann unterscheidet sich in vielen Bereichen. Wer sich mit den geschlechtsspezifischen Signalen vertraut macht, wird auch in dieser Hinsicht eine Sensibilität entwickeln, um die Anliegen des Gegenübers zu erkennen.