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Was ist eigentlich … ein Kentkragen?

6. Januar 2017

Jeder von Euch hat mindestens ein Hemd im Schrank, denn es passt zu vielen Anlässen. Es gibt viele verschiedene Hemden, ob Lang- oder Kurzarm, vom Klassiker in Schwarz oder Weiß über karierte Freizeithemden bis hin zu modischen Varianten mit ausgefallenen Print- und Blumenmustern. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: den Kragen. Doch auch hier gibt es Unterschiede, denn selbst wenn es heute kaum noch strenge Kleiderordnungen gibt, so gibt es doch zumindest noch einige Richtlinien, die der Mann von Welt bei der Wahl des Kragens beachten sollte. Aus diesem Grund wollen wir Euch heute die Grundlagen des Kragen-Know-hows vermitteln, angefangen bei den Hauptformen des Hemdkragens. Dazu zählen der Haifischkragen, der Button-Down-Kragen und der wohl bekannteste und am häufigsten zum Einsatz kommende aller Kragen: der Kentkragen.

Der Kentkragen

» Hemden mit Kentkragen können zu fast jedem Anlass getragen werden, sei es ein Businessmeeting im Anzug oder ein Treffen in der Freizeit mit Freunden. Der Kragen zeichnet sich besonders durch seine weit auseinandergezogene Form und die spitz zulaufenden Kragenschenkel aus und ist dadurch sehr flexibel, was den Krawattenknoten angeht. Es passen alle Knoten, Krawattenformen und Fliegen zu diesem sehr modischen Kragen, Ihr könnt ihn aber genauso gut offen tragen. Ursprünglich wurde er für die Verwendung des doppelten Windsor-Knotens entwickelt – der Lieblingsbindetechnik für Krawatten des ersten Duke of Kent, der sich von den damals gängigen Kragenformen beengt fühlte und dem der eigens für ihn entwickelte Kragen auch seinen Namen verdankt. Der Kentkragen streckt und ist deshalb besonders für Männer mit einem runden oder sehr markanten Gesicht geeignet.

Übersicht der Kragenformen

Der Haifischkragen

Der Haifischkragen ist die modernste Form des Kragens. Er ist auch als Shark-Kragen oder Cutaway-Kragen bekannt. Das Kennzeichen eines Haifischkragens sind die weit auseinander gezogenen Kragenflügel, die aussehen, als wäre vom klassischen Kentkragen ein Stück abgebissen oder weggeschnitten worden. Hemden mit Haifischkragen kombiniert Ihr am besten zu Anzügen mit breitem Revers und einer Krawatte mit großem Knoten. Der Haifischkragen passt vor allem zu Männern mit einem schmalen, länglichen Gesicht.

Der Button-Down-Kragen

Die sportlichste und legerste Kragenvariante ist der Button-Down-Kragen. Wie der Name schon sagt, wird der Kragen mit den Kragenflügeln am Hemd festgeknöpft. Er kommt bevorzugt bei Freizeithemden zum Einsatz und auch » bei Babista findet Ihr eine bunte Auswahl an Lang- und Kurzarmhemden mit Button-Down-Kragen. Sie passen besonders gut zu Jeans oder Tweed, auf eine Krawatte solltet Ihr hier jedoch lieber verzichten. Der Button-Down-Kragen lässt Euch schlanker aussehen. Da durch ihn das Kinn betont wird, ist er für Männer mit einem kantigen Kinn weniger geeignet.

Ihr wisst nicht, für welche Kragenform Ihr Euch entscheiden sollt? Dann haben wir noch ein paar Tipps für Euch. Generell gilt: Je höher der Kragensteg ist und je spitzer die Kragenenden zulaufen, desto formeller und eleganter wirkt ein Hemd. Gleichzeitig kann ein allzu hoher Kragen aber zuweilen auch etwas zugeknöpft wirken, der Haifischkragen vermittelt dagegen etwas mehr Offenheit. Kniggeexperten empfehlen, den Halsbereich bis zum Adamsapfel immer frei zu lassen und den obersten Knopf des Hemds für eine etwas weniger strenge und förmliche Ausstrahlung zu öffnen – zumindest wenn kein Krawattenzwang besteht.

In erster Linie geht es aber vor allem darum, dass Euch Euer Hemd samt Kragen richtig gut gefällt – vielleicht ist ja eins im » Babista-Shop für Euch dabei?

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