Eine Auswahl an Weihnachtsleckereien wie Spekulatius, Lebkuchen, Plätzchen und Stollen

Dem Genuss auf der Spur: oh du leckere Weihnachtszeit!

1. Dezember 2016

Zur Adventszeit gehören für die meisten neben dem Besuch von Weihnachtsmärkten und all den Weihnachtsvorbereitungen auch gemütliche Stunden daheim und der Genuss von vielen typischen Leckereien, die diese Zeit so mit sich bringt. Eine davon steht heute besonders im Mittelpunkt, denn es ist der Tag der Krapfen. Dabei sind Krapfen eigentlich gar kein traditionelles Weihnachtsgebäck, zumal sich das, was sich hinter dem Namen verbirgt, auch noch von Region zu Region unterscheidet. Manch einer versteht darunter Pfannkuchen oder Berliner, also ein mit Marmelade oder Pflaumenmus gefülltes, frittiertes Gebäck. Für andere wiederum ist es zwar ebenfalls ein Siedegebäck, allerdings ohne Füllung und nicht rund, sondern eher in Form einer Acht. Im Rheinland sind Krapfen kleine Klößchen, die häufig mit Rosinen oder Apfelstückchen gespickt sind. So oder so eignen sich aber natürlich alle Varianten dazu, genüsslich auf dem Sofa verzehrt zu werden. Darüber hinaus gibt es viele weitere Köstlichkeiten, die vor allem in der Weihnachtszeit verzehrt werden – ein paar davon wollen wir Euch heute vorstellen.

Weihnachtsleckereien: Krapfen mit Puderzucker bestäubt

Die Klassiker auf dem Weihnachtsteller

Es gibt wohl kaum ein Haus, in dem dieses Gebäck im Dezember nicht zu finden ist: der Spekulatius. Schon seit Ende August wirbt er im Supermarkt um unsere Gunst und nur allzu leicht lassen wir uns vom schnellen Genuss hinreißen, noch besser schmeckt er aber » selbstgemacht. Und bleibt mal etwas davon übrig, lässt sich wunderbar ein leckerer Nachtisch daraus zaubern: Das fruchtige » Tiramisu ist perfekt geeignet für den Adventsbrunch mit der Familie, das nach Belieben gern mit einem Schuss Amaretto aufgepeppt werden darf. Ebenfalls ein absoluter Klassiker sind Dominosteine, die aus der Not heraus geboren wurden: In Zeiten der Lebensmittelknappheit während des Zweiten Weltkriegs dienten sie als „Notpraline“, die aufgrund ihres geringeren Preises für eine breite Bevölkerungsschicht erschwinglich war. Dominosteine lassen sich ebenfalls » zu Hause nachmachen. Etwas mehr Pfiff erhalten sie, wenn Ihr der Fruchtmasse etwas Rum oder Grappa hinzufügt.

Weihnachtsleckereien: eine Schüssel mit Spekulatius auf einem Holztisch

Schnelle Plätzchenrezepte

Wenn’s mal schnell gehen soll, etwa weil sich überraschend Besuch am Adventssonntag angekündigt hat oder ein Last-Minute-Nikolausgeschenk hermuss, dann sind schnelle Plätzchen eine gute Alternative zu den althergebrachten Klassikern. Während für klassische Lebkuchen der Teig manchmal schon Monate vorher angesetzt werden muss, sind » Kokosmakronen beispielsweise sehr schnell gemacht. Ebenfalls in weniger als einer Stunde fertig gebacken und zum Naschen bereit sind diese » Zimtsterne und » Mandelplätzchen. Etwas Raffinesse verleihen könnt Ihr letzteren übrigens, indem Ihr sie mit Zartbitterkuvertüre überzieht, die durch Zugabe einer zermahlenen Chilischote das besondere Etwas erhält.

Weihnachtsleckereien: Kokosmakronen in einer blauen Schüssel

Stollen und Gewürzkuchen zum Adventskaffee

Nach den Lebkuchen ist der Stollen das zweitliebste Weihnachtsgebäck der Deutschen und auch der lässt sich nach Belieben variieren. Wenn es statt des klassischen Butterstollens mal etwas Spezielleres sein darf, sind » Quarkstollen, » Nougatstollen oder » fruchtige Ministollen mit Orange eine tolle Alternative. Im Erzgebirge gibt es anstelle eines Stollens zur Weihnachtszeit häufig » Früchtebrot, eine saftige Leckerei, die sich – mit etwas Zurückhaltung und in der Keksdose aufbewahrt – bis Weihnachten hält. Wie der Tannenbaum zum Fest gehören zu weihnachtlichem Gebäck die typischen Gewürze wie Nelken, Zimt und Sternanis. Die entfalten in » Gewürzkuchen und » Zimtkränzen ihr volles Aroma. Wenn Ihr zum Kuchen lieber Kaffee trinkt, auf den Glühwein aber ungern verzichten wollt, dann haben wir noch eine letzte Idee für Euch, die beides möglich macht: Backt doch einfach mal einen » Rotweinkuchen! Der herb-fruchtige Geschmack des Weins harmoniert wunderbar mit Zutaten wie Zimt, Schokolade und Nüssen und was übrig bleibt, kann dann im Anschluss immer noch zum Glühwein verarbeitet werden.

Weihnachtsleckereien: Schoko-Rotweinkuchen mit Puderzucker bestäubt

Wir sagen guten Appetit und freuen uns, wenn Ihr uns in einem Kommentar Eure besten Rezepte für süße Weihnachtsleckereien verratet.

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