Verschiedene Schals vor Hintergrund aus Holz

Begleiter für alle Gelegenheiten: Der Schal

6. Dezember 2016

Der Schal ist so vielseitig wie kaum ein anderes Kleidungsstück. Abhängig von Stil und Material wird er zum Anzug genauso getragen wie bei Motorradfahrten, Outdooraktivitäten oder mit Erkältung auf dem Sofa. Im Winter ist er ein unersetzlicher Schutz gegen Wind und Kälte, gleichzeitig funktioniert er als passendes Accessoire zum Outfit. Doch woher kommt der Schal eigentlich und wer hat ihn zuerst getragen? Wir haben für Euch recherchiert:

Viele Völker, viele Sitten

Der Ursprung des Schals ist gar nicht so einfach herauszufinden – gerade weil er schon seit Jahrhunderten und über Erdteile und Kulturen hinweg in unzähligen Varianten ein konstanter Begleiter des Menschen ist. Auch die frühesten Lendenschurze können als eine Form von Schal interpretiert werden, denn laut Definition ist ein Schal „ein längliches Stück Stoff, das um den Körper gewickelt wird“. Im Laufe der Zeit wurden diese Stoffe aus Fell, Leder oder gewebten Fasern gefertigt und um Schultern, Hälse, Köpfe, Taillen oder gleich den ganzen Körper gewickelt. Im alten Rom, Ägypten oder Griechenland dienten sie dabei eher der Hygiene, genauer gesagt dem Entfernen von Schweiß, als dem Schutz vor der Kälte. Wüstenbewohner nutzten sie, um Gesicht und Haar vor Sand und Wind zu schützen. Und sowohl die römischen Soldaten als auch chinesische Krieger sollen mit einer Art Schal die Haut vor der reibenden Rüstung geschützt haben. Auch als Zeichen des Dienstgrads wurde er genutzt und neben den schon genannten Varianten wurde er von Männern und Frauen als religiöses Zeichen oder als Statussymbol getragen, in Zeremonien genutzt oder einfach als Schmuck angesehen.

Aus dem Orient nach Europa

Der Schal, wie wir ihn heute kennen, ist vermutlich gegen Ende des 18. Jahrhunderts aus Kaschmir nach Europa gekommen und löste einen wahren Begeisterungssturm aus. Er wurde als modisches Detail aus Seide, vorwiegend aber als wärmendes Umhängetuch aus Wolle getragen, bis ihn im 19. Jahrhundert der Mantel in dieser Funktion ablöste und so den Weg für Schals aus leichteren Materialien ebnete. Heute bleibt der Schal vielseitig wie eh und je. Lässig in Künstlerkreisen, modisch bewusst wie der Nationaltrainer oder einfach wärmend am verschneiten Wintertag – früher oder später greift jeder zu dem altbewährten Begleiter. Inzwischen ist er in allen nur erdenklichen Materialien erhältlich und kann damit in jeder Saison getragen werden. Besonders wichtig ist er aber natürlich im Winter: Er schützt den Hals und gibt ein rundum warmes Gefühl. Eine Wollmischung ist eine tolle Wahl bei kalten Temperaturen, denn sie spendet Wärme, ohne zu beschweren. Doch auch moderne Fasermischungen oder reine Baumwolle sind angenehm zu tragen.

Collage aus Modelbild und 2 Schals auf Hintergrund aus Holz

Zum Mantel oder dem übrigen Outfit muss der Schal natürlich passen. Da lohnt es sich, eine kleine Auswahl im Schrank zu haben. Im » Babista-Shop ist bestimmt der richtige für Euch dabei!

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